Firmenporträt
Streben nach kontinuierlicher Weiterentwicklung
Bernhard und Hans Ryf haben sich bei der Gründung ihrer Einzelfirma 1965 in Grenchen wohl kaum vorgestellt, dass sich die Firma zum marktführenden Unternehmen in den Bereichen Mikroskopie und optische Messsysteme entwickeln wird und auch nach bald 60 Jahren noch fest in Familienbesitz ist.
Der Handel mit Mikroskopen und optischen Instrumenten wurde bald mit Eigenentwicklungen im Bereich Beleuchtungen ergänzt. 1975 wird Hans Ryf Geschäftsleiter und übernimmt später das Unternehmen. 1999 tritt Sohn Daniel Ryf in die Firma ein. Vater Hans Ryf tritt konsequent in die zweite Reihe zurück.
Daniel Ryf nutzt die Chance und baut den Bereich Mikroskopie und optische Messsysteme aus. Die Ryf AG wird von der Öffentlichkeit wahrgenommen und 2001 mit dem Solothurner Unternehmerpreis ausgezeichnet. Im Zuge des Wachstums entstehen Zweigniederlassungen in Commugny/VD und später in Egg b. Uster. Daniel Ryf ist inzwischen Inhaber und Geschäftsführer. Unter seiner Leitung wächst das Portfolio an Vertretungen und Handelsmarken, u.a. mit Nikon, Leica, Zeiss und Chotest. Auch die Eigenmarke Ryeco gewinnt an Bedeutung.
Mit der eigenen Engineering-Abteilung festigt die Ryf AG bei den Zielgruppen Industrie, Forschung, Biologie, Medizin und Bildung die Marktstellung. 2005 bis 2015 wird sehr viel in die After-Sales-Aktivitäten investiert. Gerätekalibrierungen nach ISO-Norm sowie umfassende Service- und Reparaturdienstleistungen sind Stichworte dazu.
Die letzten zehn Jahre waren geprägt durch ökologische und infrastrukturelle Investitionen. Der grosse Demo- und Showroom am Hauptsitz, ein neues Gebäude für Lager und mechanische Werkstätte sowie die Gründung der Tochtergesellschaft RYF PROTOTEC AG als Produktionseinheit im Jahr 2023 sind Meilenstein. Die Ryf AG mit rund 40 Mitarbeitenden ist heute ein attraktiver Arbeits- und Ausbildungsbetrieb und nach ISO 9001/14001 zertifiziert.
Neben Patron Daniel Ryf sind weitere Familienmitglieder an verschiedenen Positionen im Unternehmen tätig. Und auch Vater Hans Ryf ist gelegentlich noch am Hauptsitz im stattlichen «Löwen-Haus» in Grenchen anzutreffen.